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Sammlungen

Unser Museum beherbergt drei bedeutende Sammlungen, die dem Buch verpflichtet sind und für graphische Studien sowie wissenschaftliche Arbeiten zur Verfügung stehen.

Exlibris-Sammlung

Mit etwa 78.000 Blättern ist die Exlibris-Sammlung (Exlibris - lat.: "aus den Büchern"), die größte Spezialsammlung des Museums und eine der großen Europas in öffentlicher Hand. Den Grundstock bildet die etwa 13.000 Blatt umfassende Sammlung Heinicke, die 1981 dem Museum übereignet wurde. Dank weiterer Schenkungen von Sammlern und Künstlern sowie durch Ankäufe konnte die Sammlung beständig erweitert werden und vereint heute Exlibris aus fünf Jahrhunderten, gearbeitet von über 5.000 Künstlern aus mehr als 60 Ländern. Sie setzt im frühen 16. Jahrhundert ein, etwa 25.000 Blätter gehören in die Zeit vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis Mitte der 1930er Jahre. Kein wesentlicher Künstler fehlt. Von einigen ist das Exlibris-Werk vollständig oder nahezu vollständig beisammen Ein kleiner Bestand ist dem 17. und 18. Jahrhundert zuzurechnen. Eine große Anzahl moderner Arbeiten gibt einen repräsentativen Überblick über das aktuelle Exlibrisschaffen.

Sammlung Künstlerbücher und originalgraphische Zeitschriften

Das Museum verfügt über eine beachtliche Sammlung von Künstlerbüchern, die, parallel zu den Ausstellungen, Tendenzen zeitgenössischer Buchkunst verfolgt und dokumentiert. Ausgehend von einem kleinen Bestand von Künstlerbüchern aus der DDR wurde seit den 1990er Jahren die Sammlung durch Ankäufe und Schenkungen kontinuierlich und beträchtlich erweitert. Bemerkenswert ist ebenso der Bestand an originalgraphischen Zeitschriften aus der DDR, die unabhängig vom staatlich gelenkten Kulturbetrieb und Gesetzeslücken ausnutzend, von 1982 an in Kleinstverlagen entstanden. Vollständig bzw. nahezu vollständig vorhanden sind wichtige Reihen wie A DREI, UND, USW, Schaden, ariadnefabrik, ENTWERTER/ODER.

Bibliothek

Den Grundstock des heutigen Bestandes bildet die Bibliothek des Schleizer Lehrers und Stadtarchivars Robert Hänsel (1884-1962), der eine wertvolle regionalgeschichtliche Bibliothek aufgebaut hat.  Diese wird seit 1962 zur Arbeitsbibliothek ausgebaut.
Weiter steht neben historisch-topographischen Publikationen, Büchern zu Kunst, Architektur und Geschichte eine Sammlung historischer Drucke vom 16. bis zum 19. Jahrhundert zur Verfügung.
Der Bibliothek angegliedert ist das Archiv des Museums mit einem für das Haus wichtigen Dokumentenbestand.

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