1211   Ein im Original nicht erhaltenes Schriftstück enthält einen Hinweis auf Erweiterung einer Kapelle in Burgk (Julius Alberti, 1879)
1403  Abriss der alten Burg und Beginn der Errichtung einer neuen Anlage mit Wohnkemenate (Palas / 23,9m hoch)und Befestigungsmauern, damit Ausbau der Befestigung Burgk zur eigenen Landesherrschaft durch die Vögte von Gera
um 1500   Besteht die Burganlage aus Palas, Kapelle, Bergfried, zwei Wallgräben mit Torhäusern und Befestigungsmauern mit Flankierungsturm (Roter Turm)
1520 bis 1545   Ausbau und Verstärkung der Wehranlage (Schildmauer, Roter Turm, Eckbastion), das erste Torhaus auch Amtshaus genannt, erhält einen Fachwerkaufsatz
Ende des 16. Jh.   Erweitert Heinrich II. Reuß von Plauen zu Burgk (1575-1639) die Burg zu einem Residenzschloß, es erfolgt der Bau des Ost- und Nordflügels
um 1600   Bau der Schlossküche mit 21,5 m hohem Kegelkamin
1601   Errichtung des Hängesprengwerkes im Palas (Rittersaaldecke)
1617   Erhält der Rote Turm einen barocken Aufsatz
1618/19   Bau des Treppenturmes bis zum Rittersaal
1624/25   Umgestaltung der Kapelle, durch den Bildschnitzer Hans Balbierer Lebensdaten unbekannt) und den Maler Paul Keil (1573-1646) erhielt die Schlosskapelle im wesentlichen ihr heutiges Aussehen: Frühbarocke Kanzel, Fürstenempore mit Ausmalung zur biblischen Geschichte und Nymphenreigen auf der Empore
1625   Wird der Treppenturm durch Fachwerkaufsatz erhöht, um den Getreidespeicher über dem Rittersaal und den Dachboden zugänglich zu machen
1629   Erneuerung der herabgestützten Rittersaaldecke und des Schöpfwerks in der Zisterne
1639   Orgelpositv von Caspar Kerll (Lebensdaten unbekannt) für Schlosskapelle mit Bemalung: Heilige Cäcilia an der Tischorgel und König David Harfe spielend (heute links und rechts neben der Silbermannorgel)
1665   Wird von der Baufälligkeit des Bergfrieds berichtet
17. Jh.   Ausbau zum Schloß: Anbau der Schlossküche an die Außenseite der Wehrmauer, Gebäude an Ost- (Kleiner Saal/Damensalon damals ‚neue Eckstube') und Nordseite an Innenseite der Wehrmauer; Bau des Treppenturms im Hof
1714/15   Ein erster Teil des baufälligen Bergfried wird abgetragen (auf der Ofenplatte im Damensalon sichtbar), Errichtung des Dachreiters mit zwei Glocken auf dem ersten Torhaus (Amtshaus)
1736 und 1751   Werden die Sandsteingewandungen der Fenster durch den Steinmetz Johann Erler aus Oppurg geschaffen
1739   Beim Abriss, des zweiten Torhauses wird ein mittelalterliches Bauopfer - der mumifizierte Hund - gefunden (heute im Tordurchgang)
1742/43   Einbau der Silbermann-Orgel, Weihe Ostern 1743
1743   Bemalte Wandbespannung mit Motiven aus Vergils Äneis im Kleinen Saal (Speisesaal) angebracht
1749 bis 1753   Sophienpark mit Sophienhaus angelegt
um 1750   Stuckarbeiten von Johann Georg Schmidt im Schloß und Sophienhaus, Errichtung der beiden Wallgrabenbrücken anstelle der ursprünglichen Zugbrücken
1826   Beginn der Renovierung des Rittersaals
um 1850   Unter Heinrich XX. Reuß ä.L. (1794-1859) werden die Hauben des Roten Turms und des Treppenturms sowie der Wehrgang im Innenhof erneuert
1846   Einrichtung des Rittersaals als Raritätenkabinett mit Wappenglasfenstern; erstmals Möglichkeit bei Nichtanwesenheit der fürstlichen Familie den Rittersaal zu besichtigen, Fremdenbuch geführt
1886   Neugestaltung des Prunkschlafraumes
1890   Anlage eines Park im englischen Stil hinter dem Sophienpavillon sowie Einrichtung eines Turnplatzes für die fürstliche Familie
1910   Schloßkapelle renoviert, Ausmalungen durch Hofmaler Louis Neidhardt
1911   Wandbespannung im Vorraum zum Kleinen Saal montiert
1952   Eröffnung als Staatliches Heimat- und Schloßmuseum
1952/53   Instandsetzung des verfallenen Sophienpavillons, Rekonstruktion der Parkanlage sowie Restaurierung der historischen Schlossküche Einrichtung einer heimatgeschichtlichen Abteilung
1957   Erneuerung der ersten Wallgrabenbrücke
1962   Ankauf der ‚Hänselbibliothek'; Grundstock für die Einrichtung einer Bibliothek
1963   Rekonstruktion der Zisterne
1965   Restaurierung Kleiner Saal
1967   Rekonstruktion der Schöpfanlage in der Zisterne
1968   Restaurierung Damensalon
1972   Restaurierung des Sophienpavillons
1979   Restaurierung der Haube des Roten Turms
ab 1980   Beginn der grundlegenden Restaurierung der gesamten Schlossanlage mit Schlossküche; Neukonzeption des Museums
1981   Restaurierung Treppenhaus und Rittersaal
1981   Eröffnung Neue Galerie und Pirckheimer Kabinett; Gründung der Nationalen Exlibris-Sammlung auf Schloß Burgk
1982   Restaurierung der Silbermannorgel
1985   Restaurierung der Weißen Zimmer
1986   Einrichtung Lanzenkeller
1988   Fertigstellung der Hoffassaden und der Rekonstruktionsarbeiten an der zweiten Wallgrabenbrücke
1989   Restaurierung Prunkzimmer abgeschlossen
1990 bis 1999   Sanierung des Schieferdaches der kompletten Schlossanlage; Fassadenrestaurierung Schloß; Wehranlagen; Amtshaus
1994   Restaurierung Sophienhaus
2000   Eröffnung neuer Eingangsbereich zum Museum (ehemals Pferdestall)
2001   Restaurierung Damensalon abgeschlossen
2003   Sanierung Vorhofsubstruktion; Restaurierung Fachwerk Roter Turm ; Einrichtung Hochzeitssuite
2004   Einweihung Kemenatenräume
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