BannerbildBannerbildBannerbild
Museum Schloß Burgk
Link verschicken   Druckansicht öffnen
 

Aktuelle Ausstellungen:

Koster, Elly de - Exlibris für B. Göbel. Sammlung Museum Schloß Burgk
Vachal, Josef - Exlibris für Marie Fricova - X2 - 1927. Sammlung Museum Schloß Burgk
Ade, Mathilde - Exlibris für Helmuth Burckhard - P1. Sammlung Museum Schloß Burgk

"Von sprechenden Tieren, mutigen Mädchen und verträumten Helden"

Exlibris für Kinder-, Bilder- und Märchenbücher
aus der Sammlung Schloß Burgk

Es war einmal... - zahlreiche Märchen beginnen mit diesen Worten und wenig verbindet Menschen über Kulturkreise und Altersgruppen hinweg so stark, wie die „Mär“ und die langen Winterabende laden geradezu ein, sich Geschichten zu erzählen, gemeinsam Märchen zu lesen und anzuschauen.

Pünktlich zu Weihnachten, am zweiten Weihnachtstag eröffnet das Museum eine neue Exlibris-Ausstellung mit Exlibris für Kinder-, Bilder- & Märchenbücher.

 

Wundersame Begebenheiten, sprechende Tiere, mutige Mädchen, verträumte Helden, Fabelwesen, Hexen und Zauberer …  - mehr als 200 Exlibris aus 125 Jahren von Künstler*innen aus 22 Ländern laden Kinder und Erwachsene ein, in die Welt der Märchen, Legenden und Träume einzutauchen und sich auf eine Reise in eine Zeit, in der das Wünschen noch geholfen hat, als Hochmut noch vor dem Fall kam und ein Träumer sogar König sein durfte, zu begeben.

 

Die Ausstellung ist ab dem 26. Dezember im Museum Schloß Burgk zu sehen


 

Im Land des Sein

"Im Land des Sein - Eine Reise in die kleinsten Dörfer Thüringens"

Aktuelle Sonderausstellung mit Arbeiten von Yvonne Andrä und Stefan Petermann auf Schloß Burgk

 

Ein „Land des Kein“ sehen viele Menschen, wenn sie über das Leben jenseits der Städte und Großgemeinden nachdenken: kein Laden, kein Kino, kein Arzt, kein Schwimmbad, keine Schule, keine Disco, kein ÖPNV, keine Arbeitsplätze. Und doch muss es Gründe geben, weshalb die meisten der kleinen Dörfer nicht entvölkert sind, junge Menschen sich entscheiden, nicht weg sondern genau dorthin zu ziehen. Ungeahnte Schätze verbergen sich auf dem Land, mehr als nur Natur. Hier leben Menschen, die aufs engste verflochten sind, mit der Geschichte der Dörfer, des Landstrichs. Hier lebt keiner allein.

 

Um Geschichten zu bergen, dazu sind die beiden Weimarer Künstler Yvonne Andrä und Stefan Petermann fast ein Jahr lang durch die zehn kleinsten Dörfer Thüringens gereist, haben mit den Menschen gesprochen, gefeiert, sind ihnen und dem Leben auf dem Land nah gekommen. Sie haben das „Land des Kein“ gesehen, von den Sorgen gehört, aber viel mehr ist das „Land des Sein“ im Bewusstsein geblieben und in Fotos und Texte eingeflossen.

 

In der Ausstellung zeigen die beiden Künstler ihre Bilder, Texte, Filme und Audioinstallationen über das Leben in Thüringens letzten Kleinstgemeinden.

Die Filmemacherin/Künstlerin Yvonne Andrä und der Autor Stefan Petermann verbindet eine langjährige Zusammenarbeit vornehmlich im filmischen Bereich. Für »Jenseits der Perlenkette. Eine Reise in die kleinsten Dörfer Thüringens« erweiterten sie ihr gemeinsames Schaffen erstmals in den literarischen und fotografischen Bereich. Ein Bildband und mehrere Ausstellungen folgten.

Plakat "Im Land des Sein"
ein Blick in die Ausstellung I. Foto Stefan Petermann
ein Blick in die Ausstellung II. Foto Stefan Petermann
Ein Blick in die Ausstellung III. Foto Stefan Petermann

 

Die Künstler:
Yvonne Andrä

YVONNE ANDRÄ:

wuchs in Weimar auf, flüchtete 1989 in die Bundesrepublik und studierte Medienkultur an der Bauhaus-Universität Weimar. Nach dem Studium arbeitete sie als Journalistin, Autorin, Dokumentarfilmregisseurin und Produzentin. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Wolfgang Andrä und Stefan Petermann gründete sie ein Künstlerkollektiv, aus welchem die Produktionsfirma 1meter60 Film hervorging. Deren wichtigste Filme sind die Kino-Dokumentarfilme THE OTHER EUROPEANS IN: DER ZERBROCHENE KLANG, PAULS SCHULWEG, DIE JUNGEN KADYAS und der Kino-Spielfilm HEIMSUCHUNG. Zusätzlich zur Filmarbeit schreibt und fotografiert sie für eigene künstlerische Projekte.

Stefan Petermann. Foto Yvonne Andrä

STEFAN PETERMANN:

wuchs in Werdau auf. Er studierte an der Bauhaus-Universität Weimar. 2009 erschien sein Debütroman »Der Schlaf und das Flüstern«. Seine neuesten Veröffentlichungen sind der Reportageband »Jenseits der Perlenkette« und – als Herausgeber – der Bildband »Bauhaus Graphic Shorts«. StefanPetermann erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den MDR-Literaturpreis, den Würth-Literaturpreis und das Thüringer Literaturstipendium Harald Gerlach. Seine Erzählungen »nebenan«, »Der Zitronenfalter soll sein Maul halten« und »Die Angst des Wolfs vor dem Wolf« wurden verfilmt. 2015 war er Stadtschreiber im oberösterreichischen Wels. Er lebt in Weimar.


 

Sonderausstellung "Der Geschichte neue Kleider"

Sonderausstellung: "Der Geschichte neue Kleider..."

Was wäre eine Burg(k) oder ein Schloss ohne Geschichten und Legenden. Das ist in Burgk nicht anders. Ein Haus, das seit mehr als 600 Jahren existiert, in dem gelebt, geliebt, geboren, gestorben wurde, birgt neben Geschichte auch Geschichten. Wahre und erfundene, die vielleicht ein Bröckchen Wahrheit enthalten. Viele Besucher fragen nach diesen Geschichten, nach Geheimnissen: wurde der Hund wirklich lebendig eingemauert, hat es einen Ritter Kober gegeben, stimmt es, dass eine Ahnherrin ihre Kinder tötete und nun als „Weiße Frau“ durch das Gemäuer geistert? Aber auch zur neueren Geschichte machen immer mal wieder Gerüchte die Runde, und dass diese sich oft hartnäckiger halten, als die Wahrheit oder Fakten, weiß jeder Museumsmitarbeiter.

 

Kein Wunder also, dass das landesweite Projekt „Thüringen – Die ganze Wahrheit“ auch auf Schloß Burgk Station macht: ab 28. August mit einer Sonderausstellung „Der Geschichte neue Kleider“ und am 9. September um 19 Uhr mit einer Aufführung des luxemburgischen Schauspielers Steve Karier, der sich bei einem Besuch des Hauses und in Gesprächen inspirieren ließ.

 

Geschichte, Geschichten und Ausstellungsobjekte haben auch die beiden Weimarer Künstler Yvonne Andrä und Stefan Petermann inspiriert: Verhilft es zu Glück, wenn man Wünsche in Kleidung einnäht? Kann man durch Anbellen des eingemauerten Hundes vielleicht die Hausratversicherung sparen? Nutzte man den Ruß aus der Schloßküche zum Färben von Augenbrauen? Hat Johann Wolfgang v. Goethe in Burgk den Goethit gefunden? Marlene Dietrich ihre Pelze in Isabellengrün geordert? Gibt es den Auerstrauß? Gehen verschiedene internationale Feiertage auf Schloß Burgk zurück?

 

Yvonne Andrä und Stefan Petermann haben Geschichte(n) freigelegt und erzählen sie in der Ausstellung auf Schloß Burgk neu und nicht ohne Augenzwinkern.

 

Der Eintritt zur Ausstellung ist im Museumeintritt inklusive.

Museum Schloß Burgk

Burgk 17
07907 Schleiz

 
ÖFFNUNGSZEITEN

Das Museum ist regulär geöffnet!

Achtung: Einlass nur mit 2G-Nachweis.

 

April bis Oktober:
Di bis So 10 bis 18 Uhr
November bis März:
Di bis So 11 bis 16 Uhr

 

 

Letzter Einlass jeweils 30 Min. vor Schließung.
Montags sowie am 24./25./31. Dezember geschlossen.

 

Alle übrigen thüringenweiten Feiertage – dann auch montags - geöffnet.

 
KONTAKT

Telefon: (03663) 400119
E-Mail:

Thüringer Schlössertage

Erlebnissommer

Tourismuspreis

Partner